Übermütige Schüler

Heute hatte ich einen Lehrauftrag in Geschichte.

In meiner Gruppe gibt es zwei Jungs, die wirklich immer etwas zu quatschen haben. Sie quatschen aber nicht nur, sondern ermutigen sich gegenseitig immer herum zu blödeln und übermütig zu sein. Meistens ist es auch immer witzig, was die zwei veranstallten.

Und da ist es richtig schwierig als Lehrer ernst zu bleiben und die Schüler zu ermahnen.

Dies ist mir aber erst richtig bewusst geworden, als ich selbst der Lehrer war. Nur beim zusehen ist mir das nicht aufgefallen.

Geht es eucht auch öfter so??

12.1.09 12:50, kommentieren

Unterschiede zwischen 1. und 4. Klasse

Ich habe das Glück in der Praxishauptschule in einer 1. und einer 4. Klasse sein zu dürfen. Doch die Unterschiede sind enorm. Während man den Erstklässlern noch alles ansagt und genau an die Tafel schreibt ist das bei den 14-Jährigen schon ganz anders. Die 10-Jährigen sind noch total brav, artig und man kann sie noch mit Themen begeistern. Ebenfalls haben sie noch mehr Respekt vor Lehrern. Bei den „Großen“ jedoch hat das Interesse für Themen schon eher abgenommen. Sie sind „cool“ und möchten immer wieder die Grenzen des Lehrers austesten. Irgendwie kennt man dem Großteil der Klasse an, dass sie keinen Bock auf Schule haben. Zu meiner Verwunderung hat uns unsere Praxislehrerin verraten, dass sehr viele Schüler aus dieser Klasse in eine weiterführende Schüle gehen werden.

Man kann das sicherlich nicht auf jede Klasse übertragen, aber zu den beiden Klassen die ich meine passt das ganz genau. Ich finde den Unterschied eigentlich super, da man immer eine Abwechslung hat. Unser Beruf wird dadurch irgendwie noch spannender!

1 Kommentar 3.1.09 14:20, kommentieren

Zeitmanagement

Nach meinen bisherigen Erfahrungen muss ich sagen, dass mir das Zeitmanagement in einer Stunde bisher noch "am meisten" Schwierigkeiten bereitet. Zumindest im Hauptfach.
Bis jetzt hatten wir zwar nur einmal einen Praxisauftrag bei dem wir das selbst im Auge haben mussten, doch bei dem haben wir uns gründlich verplant sozusagen.
Wir mussten mit den Kindern in der Deutschstunde "Arabische Mühle" spielen. Sabrina und ich hatten uns dafür einen Turnierplan vorbereitet und beim Planen eher die Angst gehabt die Zeit würde vielleicht nicht ganz reichen um das Turnier samt Finale abzuschließen. In der Stunde erging es uns jedoch ganz anders. Die Spielrunden endeten anfangs VIEL schneller als wir gedacht hätten und als der Sieger dann ermittelt war waren noch ca. 15 min Zeit.
In dem Fall war es nicht so tragisch da wir dadurch einfach alle früher ausgeschiedenen noch ein paar zufällig zuammengesetzte Runden spielen ließen. Nun sitz ich an der Vorbereitung für die nächste Stunde, wo wir Grammatik machen sollen und da wäre es durchaus ungünstiger wenn ich nicht im Zeitrahmen bleibe.
Wie ergeht es euch da so??

1 Kommentar 19.12.08 14:46, kommentieren

Studenten gleich Lehrer?

Ich finde die Schüler bewundernswert, dass sie sich auf die Studenten so schnell einstellen können. Sie haben keine Scheu, ganz im Gegenteil, man wird fast wie ein Lehrer behandelt. Man sieht sich sehr schnell mit Fragen konfrontiert, die man vielleicht nicht auf Anhieb beantworten kann, oder kindgerecht beantworten kann.

Was meint ihr dazu?

12.12.08 12:48, kommentieren

Intelligenter Schüler

Hi Leute!

 

Wir haben in unserer Praxisklasse einen Schüler, der für sein Alter ein enorm breites Allgemeinwissen hat und auch sehr intelligente Fragen und Antworten gibt.

Ich glaube, dass man sich als Lehrer noch besser vorbereiten muss, sodass man möglichst viele Fragen, die oft von  großer Bedeutung sind, beantworten kann.

Auch der Rest der Klasse wird dadurch angespornt, denn es ist so, wenn ein Kind anfäng Fragen zu stellen, ziehen auch andere mit und die Kinder nehmen so aktiv am Unterricht teil.

Man muss jedoch darauf achten, dass man nicht total vom eigentlichen Thema abweicht, und das ist oft nicht so einfach. Denn sicherlich möchte man auf Fragen von  Schülern gere eingehen und sich von ihnen in eine andere Richtung leiten lässt. In einer solchen Situation muss man immer wieder darauf achten was das Thema ist und welche Fragen man nicht beantworten will, um nicht zu weit von diesen abzuweichen.

3.12.08 17:32, kommentieren

Hallo!!

Als ich am Mo in der Praxisschule war, wurde in der Klasse mittels Gruppenarbeit die Flächenberrechnung und Umfang des Rechtecks, Quadrats und Dreiecks geübt.

Wir Studenten mussten den Schülern über die Schulter blicken und ihnen Fragen beantworten, falls sie etwas nicht wussten.

Mir fiel auf, dass es den Schülern sehr schwer fällt sich vorzustellen, was genau der Umfang und was die Fläche bedeutet.

Fragte ich sie sie sollen mir den Umfang zeigen, konnten sie ihn mir aber zeigen.
Fragte ich sie aber danach, wie nun der Umfang lautet, konnten sie mir es wieder nicht sagen, obwohl sie es voher mit den Fingern zeigten.

Den Schülern fällt es sehr schwer abstrakt zu denken.
Was könnt ihr dazu sagen?

28.11.08 19:29, kommentieren

Praxiserfahrung

In meiner Praxisstunde in Geschichte gibt es ein Mädchen, die in der Klasse als Außenseiterin angesehen wird. Die Schüler möchten zu ihr keinen Kontakt aufbauen, da sie vor 2 Jahren ein sehr unsoziales Verhalten gezeigt hat. Diese Schülerin hat oftmals Sachen von den Mitschülern beschädigt, oder Arbeiten die abzugeben waren zerstört.
Die Schülerin hat schon viele Betreuungseinrichtungen wegen ihres Verhaltens besucht, diese wurden jedoch nicht sehr gut angenommen, da es jetzt immer wieder solche mysteriöse Vorfälle gibt. Dieses Mal kann jedoch niemand beweisen, dass sie es wirklich gewesen ist und deswegen herrscht auch in der gesamten Klasse eine eher schlechte Stimmung.
Die anderen Schüler geben natürlich wieder dieser Schülerin die Schuld, da sie immer wieder unsoziales Verhalten zeigt.
Hier sieht man wie wichtig es ist, soziales Verhalten in der Familie, aber auch in der Klasse zu fördern und den Kindern entsprechende Kompetenzen zu vermitteln.

9 Kommentare 21.11.08 08:19, kommentieren